Aktuelles

«Miär sind Gottes Melodie»

Liebe Mädchen und Buben Endlich ist es soweit! Walti und ich freuen uns gemeinsam mit eurer Katechetin Berta Christen, dass ihr Weissen Sonntag feiern dürft. Ihr habt im vergangenen Jahr mehrfach bewiesen, dass ihr reif dafür seid, das Heilige Brot zu empfangen und die Freundschaft mit Jesus auf diese Weise zu vertiefen. Krippenspiel, eure Einsätze über die Ostertage... dafür danken wir euch von Herzen. Danken wollen wir auch Berta Christen, die euch so gut vorbereitet hat auf dieses Fest, und natürlich euern Eltern, die euch unterstützt und begleitet haben. Wir sind Gottes Melodie — nicht nur am Weissen Sonntag, sondern an jedem Tag unseres Lebens. Vielleicht gibt es manchmal auch Misstöne. Aber trotzdem hören wir nie auf, Gottes Melodie zu sein. Walti wird in Südafrika ganz besonders an euch denken und euch im Gebet begleiten. Auch in seinem Namen grüsse ich euch von Herzen und wünsche euch einen unvergesslichen Weissen Sonntag!

 

Herzlich willkommen, Albert Fuchs!

Unser Pfarrer Walti Mathis weilt den ganzen Monat April in Südafrika, wo er die Arbeiten auf der Kinder- und Jugendfarm (vorwiegend als Koch für die Handwerker) begleitet. Waltis Freund und Jahrgänger, der Maria Rickenbacher Kaplan und langjährige Stanser Pfarrer Albert Fuchs, wird deshalb dem Gottesdienst am Weissen Sonntag vorstehen. Vielen Dank, Albert, für dein Einspringen und dein Kommen und herzlich willkommen in unserer Pfarrei. Du bist dich von deinen Stanser Zeiten her an grössere Erstkommunion- Gruppen gewöhnt. Aber du wirst mit Anerkennung feststellen müssen: Die 11 Emmetter Kinder repräsentieren die Pfarrei Emmetten fast so, als wären es 110! Wir freuen uns auf ein schönes Fest gemeinsam mit dir!
Berta Christen, Markus Limacher

Der Wortgottesdienst vom Sonntag, 27. März, 9.30 Uhr, wird mit dem Stanser Familiengottesdienst- Chor und der Familienliturgiegruppe Stans gestaltet. Ich wirke in der Liturgiegruppe schon viele Jahre mit und leite auch den Chor. Getreu dem Fastenopferthema dreht sich in diesem Familiengottesdienst alles um Schätze: Unsere Erde ist reich. Wir graben nach ihren Schätzen. Wir nehmen uns viel und geben wenig zurück. Die Bildergeschichte «Mats und die Wundersteine» führt uns vor Augen, was geschieht, wenn wir so mit unseren Schätzen umgehen. Unsere Schatzsuche lässt uns auch wichtigen Fragen nachgehen: Nach welchen Schätzen gräbst du in deinem Leben? Für welchen Schatz würdest du alles geben? Woran hängt dein Herz? Mit bewegenden Liedern und Gebeten nähern wir uns dem Thema und drücken unsere Betroffenheit aus. Willkommen!

Markus Limacher

Weiterlesen: Familien-KreuzwegandachtIch muss gestehen, dass ich die Kreuzwegandachten meiner Kindheit eher als langweilig empfand. Nun werde ich mich selbst an der Nase nehmen müssen, falls ihr – liebe Emmetter Familien – diese Andacht vom 28. März als langweilig empfinden werdet. Aber selbstverständlich bemühe ich mich, eine kurzweilige und sinnliche Andacht zu gestalten, welche auch Kinder und Jugendliche anspricht. In den Kreuzwegandachten wird der Leidensweg Jesu von seiner Verurteilung bis zur Grablegung nach seinem Kreuzestod veranschaulicht – meistens in 14 Bildern. Auch ich werde 14 Bilder aus dem Kreuzweg zeigen und diese für unsere Zeit und unser Leben aktualisieren. Dazu werden wir auch singen und beten. Eine gute Vorbereitung auf die kommenden Tage rund um Karwoche und Ostern. Herzlich willkommen!

Markus Limacher

Montag, 28. März, 17 Uhr, in der Pfarrkirche

Kinder und Eltern brauchen Rituale – Einladung zum Gesprächsabend

«Was darf ich, was sollte ich nicht? Ich getraue mich nicht so recht, mit meinem Kind zu beten; mache ich das nicht falsch? Gebete kommen mir nicht leicht über die Lippen. Es fehlen mir manchmal echte, glaubwürdige Worte, Gesten und Zeichen.» Väter, Mütter und Grosseltern erleben oft diese Unsicherheit. Es gibt aber zeitgemässe Formen. Die Lehrerin und Religionspädagogin Annemarie Schwegler (langjährige Dozentin am Religionspädagogischen Institut Luzern) führt durch diesen Abend, der jungen Eltern aber auch Grosseltern Mut machen will, mit Kindern den Glauben heute im Alltag zu leben. Vortrag und Austausch am Dienstag, 15. März 2011, 20 Uhr, Pfarrsäli Emmetten Anmeldung telefonisch 041-620 12 01 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erwünscht

Reich befrachtete Osterzeit: Hochkonjunktur der Kirche

Gehörte es früher zur selbstverständlichen «Christenpflicht», die sonntäglichen Gottesdienste zu besuchen, so beschränken sich viele Christinnen und Christen heute auf den Besuch der Gottesdienste an besonderen Festtagen wie Weihnachten und Ostern. Hier darum ein kirchlicher Ablauf der kommenden Osterzeit, um gluschtig zu machen und «eingeschlafenes» Wissen aufzuwecken. «Bis zu deinem 16. Geburtstag, gehst du am Sonntag zur Kirche!», hat es bei uns daheim noch geheissen. Mit wenigen Ausnahmen (wenn ich schwänzen wollte, musste ich mich erkundigen, wer zu welchem Thema gepredigt hatte, damit ich den Eltern bei einer Nachfrage Auskunft geben konnte) befolgte ich zähneknirschend diesen Befehl. Von meinen eigenen Kindern verlange ich diese Sonntagspflicht nicht. Und ich finde, ein Gottesdienstbesuch sollte eh keine Pflicht, sondern ein Bedürfnis sein. Eine Schwierigkeit ergibt sich aber trotzdem aus diesem lockeren Umgang mit der früheren Sonntagspflicht: Religiöses Wissen und Brauchtum, das Bewusstsein, als Kirche gemeinsam im Leben unterwegs zu sein, das kirchliche Liedgut und die Kenntnis der Bibeltexte geraten mehr und mehr in Vergessenheit oder werden nur noch punktuell erfahren. Das finde ich sehr schade, muss aber gestehen, dass ich auch ein bisschen ratlos bin und nicht recht weiss, wie der Zerfall an «Kirchlichkeit» aufgehalten werden kann. Wer weiss, vielleicht trägt dieser Ablauf der Osterzeit dazu bei, Interesse an Gottesdienstbesuchen zu wecken und neue Erfahrungen mit der Kirche von Heute zu ermöglichen. Die Woche zwischen Palmsonntag und Ostern ist eine Art verdichtetes Kirchenjahr; von Jubel über Todesangst und Trauer bis zu neuer Hoffnung und Lebensfreude ist alles erfahrbar, was zum Leben eines Menschen gehört. Herzlich willkommen! Markus Limacher

Was, wann, wo? -  Um was geht es?

Palmsonntag, 17. April, 9.30 Uhr, Kirche: feierlicher Einzug, Palmsegnung, anschliessend Fastensuppe im Mehrzwecksaal Jesus zieht in Jerusalem ein und begibt sich quasi in die Höhle des Löwen. Er bringt die Priester gegen sich auf, weil er im Vorhof des Tempels Geldmacherei und Korruption anprangert. Mordpläne gegen Jesus nehmen konkrete Formen an.

Versöhnungsfeier, Montag, 18. April, 19.30 Uhr, Kirche: Vorbereitung auf die kommenden Tage Mit Bildern, meditativen Texten und Musik erforschen wir unser Inneres und versöhnen uns mit uns selbst und unseren Mitmenschen. Die Versöhnungsfeier ist eine gute Vorbereitung auf die intensiven Tage, die nun kommen.

Hoher Donnerstag, 21. April, 19.30 Uhr, Kirche: Erinnerung an das letzte Abendmahl, den Erstkommunion-Kindern werden nach dem Beispiel Jesu die Füsse gewaschen In Jerusalem wimmelt es von Pilgern, die wegen Pessach (Erinnerungsfest zur Befreiung der Israeliten aus Ägypten) zum Tempel wollen. Jesus feiert mit seinen Freunden dieses Pessach und nimmt bei diesem «letzten Abendmahl» Abschied; er ahnt die bevorstehende Gefangennahme. In der Nacht wird er von Tempelsoldaten abgeführt und vor den Priesterrat geführt.

Weiterlesen: ABC derOsterzeitVon der Trostlosigkeit des Todes ...

Karfreitag, 22. April, 14 Uhr, Kirche: Erinnerung an das Leiden und den Foltertod Jesu, Leidensgeschichte von Kindern erzählt und mit Bildern veranschaulicht; es singt der Kirchenchor Weil die jüdischen Priester keine Todesurteile vollstrecken können, bringen sie am frühen Morgen Jesus vor den römischen Statthalter Pontius Pilatus und erwirken das Todesurteil gegen Jesus. Nach der Geisselung wird Jesus nach römischer Foltermethode gekreuzigt und stirbt um drei Uhr nachmittags. Er wird behelfsmässig in ein Grab gelegt, denn mit Anbruch der Dunkelheit beginnt für die Juden der Sabbat, und erst am Sonntag bei Sonnenaufgang darf der Leichnam besucht und einbalsamiert werden.

Osternacht, Samstag, 23. April, 21 Uhr, Kirche: Feier der Auferstehung Jesu, Lichtfeier mit Osterfeuer, Kerzenmeer, Taufwasser-Segnung; es singt der Kirchenchor Niemand weiss, was in der Nacht auf den Sonntag im Grab Jesu ganz genau geschah. Der christliche Glaube bekennt, dass die Liebe Gottes stärker ist als der Tod. Jesus hielt unerschütterlich am Glauben fest, dass sein leiblicher Tod nicht von Dauer sein wird, dass Gott ihn aus dem Dunkel des Todes ans Licht des Lebens führen wird. Die Osternachtfeier gibt unserer Hoffnung Ausdruck, dass unser sichtbares, irdisches Leben nicht die ganze Wirklichkeit ist, dass Gott uns auch im Tod noch zu neuem Leben führt.

Weiterlesen: ABC derOsterzeit... zur Hoffnung von Ostern

(Bild «Maria von Magdala vor dem Grab» von Sieger Köder)

Ostersonntag, 24. April, 9.30 Uhr, Kirche: Feier der Auferstehung Jesu Maria von Magdala und Maria, die Mutter Jesu, eilen bei Sonnenaufgang zum Grab, wo Jesus abgelegt wurde. Sie finden das Grab leer. Mit diesem Ereignis beginnt ein neues Kapitel der Weltgeschichte: Christinnen und Christen aller Jahrhunderte folgen dem Beispiel Jesu und schöpfen Hoffnung für ein sinnerfülltes Leben, welches von Gott getragen ist.