Aktuelles

Bischof Michael Wüstenberg schrieb auf Weihnachten etwas über das aktuelle Umfeld, in das hinein das Projekt „Kinder- und Jugendfarm“ gebaut werden soll. „Südafrika fand 2010 die Aufmerksamkeit der Welt mit der Fussballweltmeisterschaft. Befristete Arbeit hat sie vielen gegeben, die in der Konstruktion von Stadien und Infrastruktur beteiligt waren. Das ist vorbei. Das Ansehen und Selbstbewusstsein hat sie bestimmt auch verbessert, da alles entgegen vielen Zweifeln recht gut geklappt hat. Da war die „Regenbogennation“, wie Desmond Tutu sie nannte, auf einem Höhepunkt. Der Tiefpunkt kam wenig später mit einem Streik im öffentlichen Dienst. Skandalös ist, dass der Streik auf Kosten der armen Massen geschah. In unseren armen Dörfern wurde ich gefragt, was das denn sei: Die Kinder der Armen wurden für fast vier Wochen nicht unterrichtet, wo doch Ausbildung ihnen helfen könnte, aus der Armut herauszukommen. In der Privatschule unserer Menzinger-Schwestern wurden verängstigte Kinder hinter verschlossenen Türen unterrichtet, weil Drohungen von einer kleinen Schar von Streikenden kamen. Kranke, die sich Privatkliniken nicht leisten können, wurden nicht versorgt: AIDSPatienten bekamen lebenswichtige Medikamente nicht, Kinder starben in Frühgeborenen- Abteilungen. Für die, die nichts haben, streikt keiner. Wir haben hier noch lange und viel zu tun, um zu einem neuen Ethos beizutragen. Bangemachen gilt nicht: Das Evangelium betont von Anfang bis Ende: „Fürchtet euch nicht“. Einschüchterung steht im Gegensatz zum Evangelium. Wagemut und Kühnheit gehören vielleicht nicht zum alltäglichen kirchlichen Wortschatz. Und doch waren sie ein klares Qualitätsmerkmal der frühen Kirche. Etwas wagemutig fühle ich mich mit dem Projekt der Farm Mount Carmel. Dieses Geschenk der Schwestern für die Diözese soll ein Zentrum für Kinder und Jugendliche werden, aber auch für Erwachsene. Wir hoffen, dass es zur Verbesserung der Situation in einer Region beitragen kann, wo keine Räumlichkeiten dieser Art vorhanden sind. Sie ist die sozial drittschwächste in Südafrika und führend in Korruption. Ein Kinderlager dort während der Fussball-WM war vom Kindermissionswerk (Sternsinger) gefördert worden. Es war nicht nur eine Quelle der Freude für die Kinder. Sport und Katechese standen auf dem Programm und vor allem auch Bewusstseinsbildung über Menschenhandel. Gerade in Verbindung mit der WM wurden Kinder für den Sexualmarkt gesucht. Um das Zentrum hinreichend auszustatten, muss viel verbessert und auch gebaut werden. Da ist alle Hilfe willkommen.“ Bischof Michael freut sich auf ein Wiedersehen bei uns im Februar. Diesmal darf der Besuch 2 Wochen dauern, vom 9. bis zum 21. Februar. So reicht die Zeit, damit Bischof Michael auch bei uns in Beckenried, Emmetten und Seelisberg eine Aushilfe übernehmen kann. Noch einmal: Das gemeinsame Fastenopfer von Beckenried, Emmetten und Seelisberg dürfen wir Bischof Michael für sein Kinderprojekt zur Verfügung stellen. Ich danke jetzt schon in seinem Namen für das Wohlwollen und die Unterstützung. Walter Mathis

Anfangs September 2010 war die Oberstufe Emmetten eine Woche im bernischen Langnau. Wir durften unter anderem die Käserei Emmentaler besuchen gehen, und haben dort unseren eigenen Käse produziert. Diesen möchten wir am 19. Februar 2011 von 09.00 – 12.00 Uhr auf dem Dorfplatz Emmetten vor dem Volg verkaufen. Dazu gibt es Kuchen und heisse Getränke.

Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen!

Oberstufe Emmetten

Ministrantenprobe

Freitag, 10. September 2010, 17.00 Uhr bei der Pfarrkirche

Herzliche Einladung zum Gottesdienst im Choltal,!

15. August 2010 um  11.00 Eucharistiefeier mit Kräutersegnungmit Walti Mathis, Klara Niederberger und Markus Limacher und Jodler.

Findet bei jeder Witterung statt.

Weiterlesen: Hl. Kreuzkapelle Ab 22. April finden die Donnerstag-Gottesdienste um 08.30 wieder in der Hl. Kreuzkapelle statt!